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Alle mögen den neuen Papst

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Alle mögen den neuen Papst

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Eines der größten katholisch geprägten Länder der Welt sind die Philippinen. Die Wahl des neuen Papstes hat für viele hier eine große Bedeutung. “Er führt ein einfaches Leben in Demut”, sagt eine Katholikin in der Hauptstadt Manila über den Neuen. “Ich glaube, er ist der Richtige.”

Der neue Papst kommt praktisch zum ersten Mal nicht aus Europa; eine Hoffnung auch für Menschen anderswo, wie hier in Nigeria. “Es war immer ein Italiener”, meint ein Mann in Lagos, “dann ging es nach Europa, und jetzt habe ich auf Lateinamerika gehofft, weil die Kirche dort älter ist. Danach wird es auch einmal Afrika sein.”

Dass der Papst nun von der südlichen Halbkugel kommt, gefällt einem Pfarrer in Südafrika besonders. Hier wachse die Kirche schließlich, sagt
Russell Pollitt in Johannesburg. Es werde spannend sein, einen Papst mit einer anderen Sichtweise zu erleben.

In Venezuela ist man sich sicher, dass der gerade verstorbene Staatsführer seine Finger im Spiel hatte. Schließlich sei Hugo Chávez jetzt dort oben bei Jesus, sagt der amtierende Präsident Nicolás Maduro. Dank seinem Einfluss bei ihm sei es dann ein Papst aus Südamerika geworden.