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"Der Wechsel dient dem Weltfrieden"

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"Der Wechsel dient dem Weltfrieden"

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Spätestens seit 2006 sind viele Muslime beim Thema Papst zurückhaltend. Damals zitierte Benedikt XVI. in Regensburg Aussagen, der Islam sei eine Religion, die nicht zum Fortschritt der menschlichen Zivilisation beigetragen habe.

Erste Reaktionen auf den neuen Papst Franziskus aus einem Cafe in Istanbul.

Ein Mann sagte:

“Ich hoffe, der neue Papst macht die Menschen nicht nostalgisch nach dem früheren Papst. Ich meine, dieser Wechsel dient dem Weltfrieden, das ist auch für die muslimische Welt besser.”

Ein anderer:

“Wir sind Muslime und wir mögen Aussagen wie die von Benedikt nicht. Wir mischen uns nicht in deren Angelegenheiten. Aber ich hoffe, dass dieser Papst anders ist als der vorherige.”

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas gratulierte dem neuen Papst und lud ihn nach Bethlehem ein, dem Geburtsort von Jesus Christus, südlich von Jerusalem.

Zugleich äußerte Abbas die Hoffnung, Franziskus möge sich für Frieden im Heiligen Land einsetzen.

Mit dpa