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"Dieser Papst ist zuhause ein Kämpfer für Gerechtigkeit"

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"Dieser Papst ist zuhause ein Kämpfer für Gerechtigkeit"

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In Buenos Aires unterbrach der Vorsitzende der Abgeordnetenkammer, Julián Domínguez, die Sitzung und rief: “Es gibt einen Papst und er ist Argentinier!”

Neun von zehn Argentiniern sind römisch-katholisch – ein paar von ihnen waren auch auf dem Petersplatz in Rom. Und nach dem Segen “Urbi et Orbi” (“Der Stadt und dem Erdkreis”) des argentinischen Papstes Franziskus noch ganz benommen.

Argentinier auf dem Petersplatz:

“Das kam völlig unerwartet. Wir dachten, Bergoglio kommt wegen seines Alters nicht als Papst in Frage, aber … Wir sind so aufgewühlt – und hoffen aufrichtig, er wird einer der größten Päpste, die die Welt je gesehen hat.”

Eine Frau aus Südamerika:

“Er ist ein Papst, der zuhause ein Kämpfer ist, ein Kämpfer für Gerechtigkeit. Er kämpft. Wir waren zuversichtlich. Schwierig würde es, das wussten wir, aber nicht unmöglich.”

Eine Nonne:

“Er hat bereits begonnen, über Armut zu reden, oder? Das ist für uns und für die ganze Welt wichtig.”

Eine Venezolanerin:

“Ein Augenblick sehr großer Emotion, denn er ist ein südamerikanischer Papst! Venezuela lebe, es lebe Argentinien! Und wir wünschen Ihm alles Gute für diesem Neubeginn.”

Sergio Cantone, euronews:

“Das ist ein historischer Moment für die katholische Kirche, es ist das erste Mal, dass sich ein Papst Franziskus nennt. Er kommt aus Lateinamerika, aus Argentinien, all das ist neu. Was das für Erneuerung und Verbreitung der Kirche bedeutet, kann noch keiner abschätzen.”