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EU-Länder uneins über Waffenlieferungen für syrische Aufständische

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EU-Länder uneins über Waffenlieferungen für syrische Aufständische

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Die syrischen Aufständischen bekommen ausländische Waffen: So jedenfalls – untermalt von dramatischer Musik – zeigt es das syrische Fernsehen. Demnach wurde ein Lastwagen mit Waffen und weiterer Ausrüstung in der Nähe der Hauptstadt Damaskus beschlagnahmt.

Gleichzeitig werden Stimmen laut, die nun genau das fordern: Die Aufständischen sollen bewaffnet werden. Großbritannien und Frankreich wollen Waffen liefern – offenbar auch auf eigene Faust, wenn die EU nicht mitmacht. Bisher besteht ein Lieferverbot nach Syrien, das auch die Rebellen einschließt.

Dabei war dieses Lieferverbot gerade erst vor zwei Wochen von allen EU-Ländern gemeinsam verlängert worden. Die Gegner von Waffenlieferungen befürchten zum Beispiel, dass diese Waffen in falsche – oder jedenfalls unerwünschte – Hände kommen könnten. Im Gegenzug verweist Frankreich zum Beispiel darauf, dass durchaus Waffen nach Syrien geliefert würden – aber eben an die Regierung, zum Beispiel aus Russland.