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Gemischte Meinungen über neuen Papst

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Gemischte Meinungen über neuen Papst

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Auf den Spuren des heiligen Franz von Assisi – so sehen viele den neuen Papst, der sich Franziskus nennt: Auf den Spuren also eines Geistlichen, der für Armut und Demut eintrat; danach richten sich bis heute die franziskanischen Orden.

Der neue Papst hat allerdings noch gar nicht bestätigt, dass sein Name auf den Mönch von Assisi zurückgeht. Als Einwohner der Stadt habe er gleich an den Namen Franziskus gedacht, sagt ein befragter Mann in Assisi trotzdem; eine wunderbare Sache.

Im katholisch geprägten Rheinland haben viele die Papstwahl ebenfalls verfolgt. Die Meinungen dazu fallen gemischt aus: “Wenn er gut ist für uns, warum nicht”, meint eine Frau auf der Kölner Domplatte. “Er hat auch gut gesprochen gestern abend. Wir haben das verfolgt im Fernsehen, war nicht schlecht.” Ein Mann hier meint: “Die Erwartungen sind hoch. Aber ob er die erfüllen kann in dem Alter, das bezweifle ich.”

Der neue Papst, ein Argentinier, betet auf Spanisch – das ist die gute Nachricht für die Spanier. Manche sehen mit ihm auch eine Wende in der katholischen Kirche bevorstehen.

“Unerwartet, aber sehr gut ist das”, sagt eine spanische Katholikin. “Ich war überzeugt, es wird ein Italiener, aber das weiß man eben immer erst zum Schluss. Es war eine Überraschung, aber eine gute.”