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Gewaltige Aufgaben - wird der neue Papst es schaffen?

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Gewaltige Aufgaben - wird der neue Papst es schaffen?

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Die Erwartungen an das neue Kirchenoberhaupt sind groß – und die Aufgaben gewaltig. Das alles für einen Mann, der mit seinen 76 zu den ältesten Päpsten gehört.

Mit seinem bescheidenen Auftreten und der persönlichen Ansprache an die Römer und den Rest der Welt gleich nach seiner Wahl am Mittwochabend hat Franziskus bei etlichen Hoffnung auf mehr Dialogbereitschaft geweckt.

Kritiker außerhalb und in den eigenen Reihen halten der katholischen Kirche Reformstau vor. Sie fordern mehr Dialog, mehr Offenheit gegenüber zeitgemäßen Fragen wie Verhütung, Abtreibung, Homosexualität, und mehr Rechte für Frauen in der katholischen Kirche – auch das Recht auf das Priesteramt.

Außerdem bleiben die Skandale um Kindesmissbrauch und die Vatileaks-Affäre aufzuarbeiten.
Auch wegen all dieser Schwachstellen ist die katholische Kirche zudem damit konfrontiert, dass sich vor allem in der westlichen Welt immer mehr Gläubige von ihr abwenden.

Und nicht zuletzt sind die Kurie, quasi die Vatikan-Regierung, die den Papst als Staats- und Kirchenoberhaupt unterstützt und berät, und die Vatikanbank in Verruf geraten.