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Keine Einigung in Griechenland

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Keine Einigung in Griechenland

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Die Geldgeber-Troika und die griechische Regierung sind sich bei ihren Verhandlungen über das Reformprogramm noch nicht einig geworden. Ohne das grüne Licht der Troika
kann die März-Tranche in Höhe von 2,8 Milliarden Euro nicht
ausgezahlt werden. Der griechische Finanzminister Ioannis Stournaras zeigte sich dennoch zuversichtlich: Das Maßnahmenpaket werde in den kommenden Tagen abgeschlossen werden. Die Troika kehre dann Ende des Monats oder Anfang April zurück.

Die Vertreter von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds hatten zehn tagelang das Reformprogramm überprüft. Ihre Beratungen wurden von Protesten begleitet.

Ein Gewerkschafter: “Die Troika hat zugegeben, dass die Maßnahmen, die uns aufgezwungen wurden, ein Fehler waren. Das Ergebniss ist schockierend: hohe Arbeitslosigkeit, eine riesige Rezession, enorme Wirtschaftsprobleme, Armut und es gibt keinerlei Aussicht auf Änderung oder auf Wachstum.”

Aber die Troika bescheinigte Griechenland trotz der schlechten Konjunkturdaten Fortschritte beim Reformkurs. Doch aus Angst vor sozialen Unruhen versucht Athen, die Entlassung von 25 000 Staatsbediensteten in diesem Jahr nicht in die Tat umzusetzen.