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Kult um Chávez: Einbalsamierung gestaltet sich schwierig

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Kult um Chávez: Einbalsamierung gestaltet sich schwierig

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Die sterblichen Überreste des vor gut einer Woche gestorbenen venezolanischen Staatschefs Hugo Chávez werden heute in einer feierlichen Prozession in ein Museum in einer ehemaligen Kaserne verlegt. Wie es weitergeht, ist noch nicht beschlossen. In den vergangenen Tagen war die Idee entstanden, ihn für die Ewigkeit einzubalsamieren und in einem gläsernen Sarg auszustellen.

Augusta Mendez aus der Nachbarschaft des Museums:

“Es ist eine Ehre, wir sind sehr stolz, dass Chávez hier zu uns kommt. Er wohnt in unserer Seele, in unserem Herzen. Sein Tod ist etwas ganz Schreckliches, was uns da passiert ist.”

Laut renommierten Wissenschaftlern aus Russland und Deutschland gestaltet sich eine Konservierung wie bei Lenin, Stalin und Mao aber schwierig – wie Übergangspräsident Nicolás Maduro berichtet.

Und Chávez wirkt weiter: Er habe bei der Wahl des neuen lateinamerikanischen Papstes die Finger im Spiel gehabt, da ist Nachfolger Maduro sicher: “Wir wissen, dass unser verstorbener Kommandant in den Himmel aufgestiegen ist und jetzt Jesus gegenübersteht.”

Chávez war in der vergangenen Woche im Alter von 58 Jahren an Krebs gestorben. Er hatte das ölreiche Land über 14 Jahre lang regiert.

Mit dpa