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Papst Franziskus spricht auch Ukrainisch

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Papst Franziskus spricht auch Ukrainisch

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Die Erwartungen an den neuen Papst Franziskus sind auch in der Ukraine groß. Zugleich besteht zwischen dem Argentinier und dem osteuropäischen Land eine ganz besondere Verbindung. Franziskus unterhält gute Beziehungen zur ukrainischen griechisch-katholischen Gemeinde in Argentinien und beherrscht sogar die ukrainische Sprache, sagt Kardinal Lyubomyr Guzar: “Wir trafen uns zum ersten Mal beim Konklave vor acht Jahren. Ich wusste, dass er Argentinier war und wollte mich ihm vorstellen, als er plötzlich auf Ukrainisch zu mir sagte: ‘Ehre sei unserem Herrn Jesus Christus.’ Ich war sehr überrascht.”

Auch in der ukrainischen orthodoxen Kirche knüpft man große Hoffnungen an den neuen Papst. Erzbischof Yevstratiy wünscht sich von Franziskus, dass er dabei hilft, den Glauben ins Leben der Menschen zurückzubringen: “Europa braucht dringend neue christliche Impulse und eine Evangelisierung, wie sein Vorgänger Benedikt schon betonte.”

Swjatoslav Schewtschuk, Patriarch der griechisch-katholischen Kirche, hat Franziskus offiziell in die Ukraine eingeladen. Schewtschuk arbeitete von 2009 bis 2011 mit dem heutigen Papst in Argentinien zusammen.