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"Papst soll für Frieden im Nahen Osten sorgen"

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"Papst soll für Frieden im Nahen Osten sorgen"

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In Ägypten leben zwischen sieben und neun Millionen Christen, das ist die höchste Zahl im Nahen Osten. Gut 95 Prozent von ihnen sind Kopten, wir haben uns in Kairo mit Bischof Krikor Augustinos Coussan von der armenisch-katholischen Kirche getroffen. Unser Korrespondent vor Ort, Mohammed Shaikhibrahim, wollte von ihm wissen, was er sich vom neuen Papst verspricht.

“Der neue Papst soll alle Anstrengungen unternehmen, um einen langfristigen und nachhaltigen Frieden zu erreichen”, sagt der Bischof, “vor allem im Nahen Osten, dem Land von Jesus Christus und seinen Jüngern, die hier seinen Predigten zugehört und dann seine Lehren in die ganze Welt gebracht haben.”

In Ägypten kommt es immer wieder zu Spannungen zwischen Muslimen und Christen, bei denen es auch Todesopfer gibt. Seit der Wahl Mohammed Mursis zum ägyptischen Präsidenten sind zahlreiche Kopten ins Ausland geflohen.

“Den Dialog zwischen Christen und Muslimen zu eröffnen und aufrecht zu erhalten, das erwartet man hier vom neuen Papst. Und Spannungen zwischen den beiden Religionen zu vermeiden – in einer Region, in der nach vielen Veränderungen drei monotheistische Religionen zusammen leben”, sagt der euronews-Korrespondent.