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Chance auf friedliche Zukunft in Simbabwe?

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Chance auf friedliche Zukunft in Simbabwe?

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In Simbabwe hat das Referendum über eine neue Verfassung begonnen.

Sie soll den Weg zu Wahlen und einer Normalisierung in dem südafrikanischen Krisenland ebnen.
Menschenrechtsorganisationen befürchten allerdings eine Zunahme der politischen Gewalt.

Bei dem Referendum unterstützen die beiden großen politischen Gruppierungen des Landes, die seit 2009 in einer “Regierung der nationalen Einheit” verbunden sind, den Verfassungsentwurf.

Sowohl Präsident Robert Mugabe als auch Ministerpräsident Morgan Tsvangirai haben die rund 6 Millionen Wähler aufgefordert, mit “Ja” zu stimmen.

Die neue Verfassung sieht eine Beschneidung der Machtbefugnisse des Präsidenten sowie die Stärkung der Frauen vor. Allerdings erlaubt die Verfassung dem fast 90-jährigen Mugabe, der das Land seit 1980 mit harter Hand regiert, bei den geplanten Wahlen erneut anzutreten.

Wahlen in Simbabwe waren in der Vergangenheit oft überschattet von Wahlbetrug und Menschenrechtsverletzungen. Bei den letzten Wahlen 2008 fielen mehr als 200 Menschen politischer Gewalt zum Opfer.