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"Ein Jesuit als Papst - das ist revolutionär"

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"Ein Jesuit als Papst - das ist revolutionär"

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Der türkische Schriftsteller und Journalist Cemal Uşak engagiert sich für den Dialog zwischen den Religionen. Für ihn ist der neue Papst ein “Papst der Hoffnung”. Nicht zuletzt darauf, die als islamkritisch empfundenen Äußerungen seines Vorgängers Benedikt aus dem Jahr 2006 zu überwinden.

“Papst Johannes Paul II. war sehr offen im Dialog, vor allem mit Muslimen. Kardinal Ratzinger, der spätere Papst Benedikt, war genau das Gegenteil. Er war verschlossen.

Kurz gesagt: der Dialog zwischen Muslimen und Christen und anderen war in der Zeit von Benedikt nahezu verstummt. Der neue Papst ist Jesuit. Er ist der erste und diese Entscheidung des Vatikans ist revolutionär.

Von diesem Standpunkt aus meine ich, der neue Papst ist eine Chance für Muslime und andere religiöse Gruppen, für die Menschheit und den Weltfrieden.”

Jesuiten seien außerhalb der wichtigsten katholischen Stammländer aktiv – etwa in Asien, Amerika und dem Mittleren Osten. Sie hätten seit 200 Jahren Übung im Dialog.

Link: wpfdc.org