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Ernüchterung über Regierung in Pakistan

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Ernüchterung über Regierung in Pakistan

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Erstmals in der Geschichte Pakistans hat eine demokratisch gewählte Regierung eine gesamte Amtszeit lang durchgehalten.

In der Nacht zu Sonntag endete die fünfjährige Legislaturperiode des Parlaments in Islamabad.
Die von der Volkspartei PPP geführte Koalition muss nun einer neutralen Übergangsregierung weichen. Diese soll innerhalb von 60 Tagen Wahlen abhalten. Ein Datum dafür steht aber noch nicht fest. Die Bevölkerung ist weniger zufrieden mit der Leistung der Regierung, so meint dieser Geschäftsmann:
“Wieso sollte ich die nochmal wählen?? Fünf Jahre hatten sie, das reicht doch wohl! Wer für die PPP stimmt ist ein Idiot oder tut dies aus Eigennutz. Wer wirklich am wohl des Landes interessiert ist, wählt die nicht nochmal!”.

Ein anderer Mann sagt:“Die letzten fünf Jahre haben uns nichts als Inflation, Sorgen und Arbeitslosigkeit gebracht. Die Regierung schafft nur Probleme. Sie haben alle Organisationen, alles zerstört.”

Seit der Gründung Pakistans 1947 hat das Militär etwa die Hälfte der Zeit in dem Land geherrscht. Die südasiatische Atommacht leidet unter einer Wirtschafts- und Energiekrise sowie unter einem massiven Terrorismusproblem.