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Franziskus: Der Name ist Programm

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Franziskus: Der Name ist Programm

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Heute Mittag wird Papst Franziskus sein erstes Angelus-Gebet vom Fenster seines Arbeitszimmers sprechen. Dazu werden Zehntausende Menschen auf dem Petersplatz in Rom erwartet. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft.

Seit Mittwoch ist der frühere Erzbischof von Buenos Aires Jorge Mario Bergoglio nun im Amt. Den angereisten Journalisten in Rom erklärte er gestern, warum er sich nach Franz von Assisi benannt hat: Der Name stehe für Armut und Frieden.

Die mexikanische Reporterin Rosa Maria Ordaz erinnert sich: “Wir sind zu Tausenden hier, Journalisten aus der ganzen Welt. Er hat sich wirklich menschlich gezeigt, als er zu uns meinte, wir hätten nun genug gearbeitet.”

Der Journalist Dan Mannarino aus New York sagte, “er war schon viel lebhafter verglichen mit Mittwoch Nacht, da wirkte er etwas erschrocken, als er auf den Balkon heraustrat. Diesmal machte er Witze, lachte und erklärte, warum er den Namen Franziskus gewählt hat.”

Franziskus, der erste lateinamerikanische Papst überhaupt, appellierte an die Journalisten, über die Kirche auf faire Weise zu berichten. Bei ihr handele es sich nicht um eine politische oder wirtschaftliche Organisation. Ihre Mission sei das Gute, Wahrheit und Schönheit.