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Indien: Geständnisse nach Gruppenvergewaltigung einer Schweizerin

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Indien: Geständnisse nach Gruppenvergewaltigung einer Schweizerin

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Nach der Gruppenvergewaltigung einer Schweizerin in Indien haben laut Polizei fünf Verdächtige die Tat gestanden; ein sechster wird noch gesucht.

Die Frau und ihr Mann waren auf einer mehrmonatigen Fahrradreise und befanden sich im mittelindischen Bundesstaat Madhya Pradesch. Als die beiden am Freitagabend zelten wollten, wurden sie von mehreren Männern überfallen.

Die Männer stammen der Polizei zufolge aus dem nahegelegenen Dorf. Sie seien zufällig an der Stelle vorbeigekommen und hätten spontan die Vergewaltigung beschlossen.

Die Frau ist demnach inzwischen wieder aus dem Krankenhaus in der Stadt Gwalior entlassen worden. Das Paar sei nach Delhi abgereist.

Eine hohe Zahl an Vergewaltigungen und überhaupt ein respektloser Umgang mit Frauen sind in Indien ein großes gesellschaftliches Problem.

Erst im Dezember sorgte eine Gruppenvergewaltigung einer jungen Inderin weltweit für Empörung. Die Frau damals starb an ihren Verletzungen.