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Zyprer kritisieren Eurogruppe

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Zyprer kritisieren Eurogruppe

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Mit Bestürzung und Wut, so haben viele Zyprer den Beschluss der Eurogruppe aufgenommen. Denn eine Bedingung des milliardenschweren Rettungspakets ist, dass auch Bankkunden kräftig zur Kasse gebeten werden.

Viele Zyprer versuchten daraufhin, ihr Geld abzuheben. Vor den Automaten bildeten sich lange Schlangen. Den Zwangsbetrag hatten die Banken jedoch bereits eingefroren. Überweisungen und Online-Banking waren am Samstag nicht möglich.

Eine Frau in Nicosia beschwert sich: “Warum nehmen sie uns unser Geld weg? Wir haben unser Leben lang gearbeitet, um etwas auf die Seite zu legen. Das ist unfair.”

Es sei wirklich unverschämt, die Situation sei nicht hinnehmbar, meint ein Passant.

Die Eurogruppe hatte Freitag Nacht beschlossen, dass von jedem Konto mindestens 6,75 Prozent als einmalige Abgabe abgezogen werden.

Aus Protest fuhr ein Zyprer in Limasol mit einem Bulldozer vor eine Bank und drohte, einzubrechen.

Wut regt sich auch bei vielen Griechen auf dem Festland. Viele hatten nach dem Ausbruch der Schuldenkrise ihr Geld nach Zypern überwiesen.