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Der "Terminator" flüchtet in US-Botschaft


Ruanda

Der "Terminator" flüchtet in US-Botschaft

Der international gesuchte Rebellenführer Bosco Ntaganda hat in der US-Botschaft in Kigali in Ruanda Zuflucht gesucht. Der mutmaßliche Kriegsverbrecher nennt sich selbst “The Terminator”. Ihm werden u.a. Massenvergewaltigungen vorworfen. Seine Truppen ermordeten Zivilisten und entführten Kinder.

Das US-Außenministerium in Washington erklärte: “Ich kann bestätigen, dass Bosco Ntaganda, Anführer einer der M23 Fraktionen und Angeklagter des Internationalen Strafgerichtshofs, heute Morgen in die US-Botschaft in Kigali gegangen ist. Er bat darum, an den Internationalen Strafgerichtshof überstellt zu werden.”

Erst vor kurzem waren rund 600 M23-Rebellen nach internen Kämpfen im Osten der Demokratischen Republik Kongo ins benachbarte Ruanda geflohen.

Medienberichten zufolge war Ntagandas Stellung innerhalb der M23-Rebellenorganisation geschwächt und er fürchtete sowohl in Ruanda als auch in der Demokratischen Republik Kongo um sein Leben.

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