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Osbornes Doppelgänger wollen mehr Geld

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Osbornes Doppelgänger wollen mehr Geld

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Großbritanniens Finanzminister George Osborne legt an diesem Mittwoch den Plan für das kommende Haushaltsjahr vor. Am Vortag demonstrierten schon einmal eine ganze Reihe “falscher Osbornes”, maskiert mit seinem Konterfei und mit den berühmten roten Köfferchen am Arm, vor dem Parlament in London für eine andere Steuerpolitik und mehr Entwicklungshilfe für die ärmsten Länder. “Genug Essen für alle” ist das Motto.

“Dieses Jahr hat Großbritannien den G8-Vorsitz inne. Wenn sie neue, globale Regeln für Steuern und Rechnungswesen aufstellen, würde das Großbritannien nutzen, weil es Konzerne wie Starbucks von der Steuerflucht abhalten kann, und auch den ärmsten Ländern, denn sie könnten mit den neuen internationalen Regeln sicherstellen, dass die Firmen Steuern zahlen. Großbritannien hält den Schlüssel in der Hand”, erklärt Kampagnenchef Max Lawson.

An der Kampagne beteiligen sich über 100 gemeinnützige Vereine. Während sie mehr Geld für die Entwicklungshilfe fordern, plant der Schatzkanzler weitere Einschnitte. Über einen Zeitraum von zwei Jahren will er die Ausgaben der meisten Ministerien um zwei Prozent kürzen. Ausgeklammert bleiben sollen die Bereiche Gesundheit und Bildung. Die eingesparten Summen sollen in großangelegte Infrastrukturprojekte investiert werden und so die lahmende Konjunktur ankurbeln.