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Britische Wirtschaft kommt trotz Sparkurs nicht in Schwung - jetzt soll die Geldpolitik ran

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Britische Wirtschaft kommt trotz Sparkurs nicht in Schwung - jetzt soll die Geldpolitik ran

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Der britische Finanzminister George Osborne hat die Bank of England aufgefordert, mehr zu tun, damit die stagnierende Wirtschaft des Landes wieder auf die Beine kommt – und zwar mit “unkonventionellen Mitteln der Geldpolitik”. Eine konstant niedrige Inplationsrate sei eben nicht alles. Im vergangenen Jahr war die britische Wirtschaft nach Zahlen des Internationalen Währungsfonds um 0,2 Prozent geschrumpft.

George Osborne, UK Finanzminister:

“Das Bruttoinlandsprodukt für das letzte Jahr ist etwas höher ausgefallen als es die zuständige Behörde OBR (Office for Budget Responsibility) im Dezember prognostiziert hat. Aber in diesem Jahr hat sie ihre Prognose auf 0,6 Prozent Wachstum reduziert. Zentraler Punkt ist aber: Trotz Rezession in der Eurozone bleibt uns in Großbritannien ein zweites rückläufiges Quartal erspart,”

sagte Osborne, als er den Haushalt des schuldengeplagten Landes für das Finanzjahr 2013/2014 vorstellte, am “budget day”, dem Tag des roten Koffers.

Populär ist seine Politik nicht – es hagelt Proteste: In diesem und dem kommenden Jahr sollen die Londoner Ministerien ihre Budgets um rund fünf Prozent kürzen.

Die Neuverschuldung liegt trotz der Sparmaßnahmen nach wie vor bei jährlich rund acht Prozent des Bruttoinlandsprodukts – eine der höchsten der Welt.

Mitte Februar hatte die Ratingagentur Moody’s Großbritannien die Bestnote Aaa entzogen.

Mit Reuters, dpa

Link:
http://www.moodys.com/research/Moodys-downgrades-UKs-government-bond-rating-to-Aa1-from-Aaa—PR_266844