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Computerausfälle durch Hackerangriff in Südkorea

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Computerausfälle durch Hackerangriff in Südkorea

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In Südkorea ist es zu Computerausfällen gekommen. Betroffen waren drei Fernsehsender und zwei große Banken. Die Behörden vermuten einen Angriff von Computerhackern. Ob diese Hacker in Nordkorea sitzen, darüber wird im Süden viel gemutmaßt, nichts ist aber bekannt.

In den Fernsehsendern lief der Betrieb weiter; nur die Verbindung zum Internet war für die Mitarbeiter gekappt. In den betroffenen Banken konnte für einige Zeit kein Geld abgehoben werden.

Die betroffenen Firmen sind alle Kunden des gleichen Internetdienstleisters. Rechner der Regierung oder von Behörden waren offenbar nicht betroffen, auch nicht von wichtigen Einrichtungen wie Kraftwerken oder Flughäfen.

Die Beziehungen zwischen Südkorea und dem kommunistischen Staat im Norden sind gerade wieder auf einem Tiefpunkt. Nach versöhnlichen Worten vor einigen Monaten hat Nordkorea seine Haltung wieder verschärft – bis hin zu der Ankündigung, man fühle sich an den Waffenstillstand zwischen beiden Ländern nicht mehr gebunden. Dieser Waffenstillstand hatte vor sechzig Jahren den
Koreakrieg faktisch beendet; zu einem Friedensvertrag kam es dann
aber nie.