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EU: "Nun ist Zypern dran"

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EU: "Nun ist Zypern dran"

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Wie geht es weiter mit Zypern, diese Frage stellen sich die Mitglieder der Eurogruppe. Die Europäische Kommission machte klar: Nun sei Nicosia am Zug. Zypern soll eine Lösung präsentieren, um die die öffentliche Verschuldung in den Griff zu bekommen.

Österreichs Vizekanzler Michael Spindelegger sagte, “letztlich geht’s darum, dass Zypern eine Hilfe der Europäischen Union braucht. Und dass das jetzt das zyperische Parlament abgelehnt hat, ist das gute Recht der Abgeordneten, aber die Alternativen müssen auch von dort vorgeschlagen werden.”

Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy lehnt die geforderte Zwangsabgabe auf Bankguthaben ab. “Um das zyprische Finanzsystem steht es schlecht, es muss finanziell aufgestockt werden. Natürlich will ich nicht, dass Menschen ihre Erspranisse verlieren, denn sie sind nicht schuld an der Situation,” meinte Rajoy in Madrid.

Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet schwierige Gespräche, um die Krise beizulegen. Sie forderte, “ich bedaure das Vortum des zyprischen Parlaments, allerdings respektieren wir natürlich dieses Votum und werden jetzt sehen, welche Vorschläge Zypern der Troika macht.”

Die Europäische Union machte zum einen klar, Zypern nicht fallen zu lassen. Zum anderen hielt sie an der Obergrenze von zehn Milliarden Euro für das Rettungspaket fest.