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UNO soll Anschlag mit chemischen Waffen in Syrien aufklären

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UNO soll Anschlag mit chemischen Waffen in Syrien aufklären

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Nach dem mutmaßlichen Anschlag mit chemischen Waffen in Syrien fordern Paris, London und Washington eine Untersuchung durch die Vereinten Nationen. Die Regierung in Damaskus und die Opposition beschuldigen sich gegenseitig, hinter dem Angriff vom Dienstag zu stecken. Dabei wurden in der Nähe von Aleppo mehr als 30 Menschen getötet. Für Russland und den Iran – beide Verbündete des Präsidenten Baschar al-Assad – sind die Aufständischen für den Angriff verantwortlich. Den USA zu Folge gibt es hierfür keine Beweise.

Währenddessen setzte die Armee die Bombardements auf den Süden von Damaskus fort. Außerdem gab es Luftangriffe auf Rebellenhochburgen im Norden und in der Mitte Syriens. Insgesamt wurden den Vereinten Nationen zu Folge mittlerweile mehr als 70.000 Menschen in den letzten zwei Jahren getötet.

Zum ersten Mal seit Januar hat sich Präsident Baschar al-Assad der Öffentlichkeit gezeigt. Er erschien überraschend auf der Veranstaltung einer Bildungseinrichtung in der Hauptstadt.