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"Girl Talk" von Plauderstrippe Kate Nash


Kultur

"Girl Talk" von Plauderstrippe Kate Nash

Bekannt ist die Britin Kate Nash für freche Songs und ein ziemlich flottes Mundwerk. Auch auf ihrem dritten Studioalbum “Girl Talk” hat die Sängerin und Songschreiberin wieder viel zu sagen. Der Stil geht mehr in Richtung Punk und Indie Rock, sagt Nash, die vor einigen Jahren anfing, in einer Punkband Bass zu spielen. “Der Sound klingt roher, als bei den vorherigen Sachen. Alle Songs wurden quasi auf die Basslinie zugeschnitten. Das Album fühlt sich insgesamt eher wie Punk an. Es ist aber immer noch Pop, denn ich liebe Popmelodien.”

Die Texte zu den neuen Songs schrieb Kate Nash bereits 2011, doch einspielen durfte sie sie nicht bei ihrem damaligen Plattenlabel, das unbedingt ein ähnlich erfolgreiches Album herausbringen wollte, wie die Debüt-Scheibe “Made Of Bricks”.
Nash gründete ihr eigenes Label und veröffentlichte das Album auf eigene Faust.
“Als mich mein Label im vergangenen Sommer rauswarf, war das ziemlich beängstigend, aber nur ein paar Tage lang. Dann wurde mir klar, welch aufregende Perspektiven das für mein drittes Album eröffnete. Es fühlt sich wunderbar an, nicht mehr unter dem Einfluss eines großen Plattenlabels zu stehen, das wie eine düstere Wolke über den Leuten schwebt und sehr frustrierend sein kann. Ein ganzes Heer von Bossen, einer wichtiger als der andere, die Druck machen. Man verliert die kreative Macht.”

Ab sofort ist die Power-Frau mit dem frechen Cockney-Akzent auf USA- und Großbritannien Tournee. Ihr “Girl Talk” steht bereit in den Verkaufsregalen

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