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UNO untersucht: War es in Aleppo Giftgas?

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UNO untersucht: War es in Aleppo Giftgas?

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Bei einem Selbstmordanschlag in der syrischen
Hauptstadt Damaskus sind mindestens 42 Menschen getötet worden, darunter der dem Regime nahestehender sunnitischer Kleriker Scheich Mohammed Saeed al-Buti. Mehrere Dutzend wurden verletzt, so das syrische Staatsfernsehen. Schauplatz des Anschlags war die Imam-Moschee im Stadtteil Al-Masra.

Die UNO befasst sich mit dem angeblichen Giftgas-Angriff vom Dienstag. Dabei waren in der Nähe von Aleppo mehr als 30 Menschen getötet worden.

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon:

“Ich möchte hiermit ankündigen: Ich habe beschlossen, eine Untersuchung der Vereinten Nationen über den möglichen Einsatz von chemischen Waffen in Syrien anzustrengen. Meine Chef-Berater stimmen sich eng mit den zuständigen Gremien ab …”

Währenddessen bombardierte die Armee weiter den Süden von Damaskus. Außerdem gab es Luftangriffe auf Rebellenhochburgen im Norden und in der Mitte Syriens.

Insgesamt wurden in dem Bürgerkrieg in den letzten beiden Jahren mehr als 70.000 Menschen getötet – so Zahlen der Vereinten Nationen.

Mit dpa, Reuters