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Zyperns Politiker erwägen neuen Plan zur Rettung des Landes

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Zyperns Politiker erwägen neuen Plan zur Rettung des Landes

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Zyperns Politiker haben eine neue Idee, das Land aus der Krise zu retten. Die alte Idee, eine Zwangsabgabe auf alle Bankkonten, war gescheitert: Trotzdem müssen 5,8 Milliarden Euro – quasi als Eigenbeteiligung – her, damit im Gegenzug die EU mit zehn Milliarden Euro hilft.

Bei Krisengesprächen zeichnet sich ab, dass ein Fonds gegründet werden könnte, in den zum Beispiel die Kirche oder die Rentenkasse einzahlen. Dieser Fonds könnte dann Anleihen ausgeben, durch die das Geld hereinkommen soll. Auch Goldreserven könnten angezapft werden.

Die Idee der Zwangsabgabe für alle Sparer war im Parlament komplett durchgefallen. Zu groß war die Empörung, dass selbst Kleinsparer bluten sollten.

Eine Abgabe ist auch jetzt noch möglich, dann aber wohl nicht mehr für den Normalsparer, sondern nur noch für Reiche. Regierung und Parlament wollen heute noch über die neuen Pläne beraten.

Inzwischen hat die Europäische Zentralbank abgekündigt, sie stelle die Hilfen für zyprische Banken ein, sollte bis Montag kein Hilfsplan stehen. Die zwei größten Banken sind offenbar faktisch zahlungsunfähig und auf Nothilfen der EZB angewiesen.

Russland wird Zypern nicht mit einem weiteren Kredit unterstützen. “Sie können uns
nicht mit einem Kredit helfen, weil unsere Schulden wachsen würden”, sagte der zyprische Finanzminister Michalis Sarris.