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Obama: "Frieden ist möglich!"

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Obama: "Frieden ist möglich!"

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US-Präsident Barack Obama fordert im Nahen Osten mehr Bewegung in Richtung Frieden.

Besetzung und Vertreibung seien keine Lösung, sagte Obama an die Adresse von Israels Regierungschef Benjamin Nethanjahu gerichtet.

Es sei nicht fair, dass palästinensische
Kinder nicht in ihrem eigenen Staat aufwachsen könnten, so Obama vor Studenten:“Schaut man sich die demographische Entwicklung westlich des Jordan an, so gibt es nur eine Möglichkeit, ein jüdischen und demokratischen Staat Israel zu erhalten: ein unabhängiges und lebensfähiges Palästina. Die Fortsetzung der israelischen Siedlungspolitik ist für den Frieden kontraproduktiv. Palästina muss die Chance auf echte Grenzen erhalten.”

Nur Stunden zuvor hatte Obama bei einem Besuch in Ramallah im Westjordanland Abbas indirekt gedrängt, Friedensverhandlungen mit
Israel auch ohne einen israelischen Siedlungsstopp aufzunehmen. Die Mehrheit der Palästinenser jedoch ist von Obama enttäuscht und wirft ihm vor, zu wenig Druck auf Israel auszuüben.

Immer wieder betonte Obama, dass nach Jahren des Stillstands die Zeit zum Handeln gekommen sei. Beide Seiten müssten aber auch den Willen zu Kompromissen haben.

Obama und Abbas machten deutlich, dass sie weiter auf die Zwei-Staaten-Lösung setzen. Israel und Palästina sollten friedlich nebeneinander existieren.

Nach Palästina und Israel bricht Obama nun nach Jordanien auf.