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Keine Fremdeinwirkung im Todesfall Beresowski

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Keine Fremdeinwirkung im Todesfall Beresowski

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Keine Hinweise auf Fremdeinwirkung, keine Spur von atomaren, biologischen oder chemischen Gefahren. Das hat die Untersuchung des Hauses des tot aufgefundenen russischen Oligarchen Boris Beresowski in Ascot bei London ergeben. Wie die Polizei mitteilte, fanden die Experten nichts Verdächtiges. Die Todesursache ist aber weiter ungeklärt. Hinweise auf einen mögllichen Selbstmord des Ex-Oligarchen verdichten sich. So meint James Nixey vom königlichen Institut für internationale Angelegenheiten: “Dieser Mann, der in den 1990er Jahren der reichste Mann Russlands war, hatte einen Großteil seines Vermögens verloren. Er lebte zwar immer noch in einer Villa in Surrey in Großbritannien, aber über seine Gemütslage wissen wir wenig, oder nur gerüchteweise Bescheid. Jedenfalls hatte ihn das Glück in den letzten zwei Jahren verlassen – politisch wie finanziell.” Die Leiche des 67-Jährigen war laut Medienberichten am Samstag im Bad des Hauses in Ascot gefunden worden.