Eilmeldung

Eilmeldung

Chinas neuer Präsident knüpft weitere Verbindungen in Afrika

Sie lesen gerade:

Chinas neuer Präsident knüpft weitere Verbindungen in Afrika

Schriftgrösse Aa Aa

Nach Russland führt es Chinas neuen Staatspräsidenten auf seinen ersten Auslandsreisen nun nach Afrika. Xi Jinping ist zunächst in Tansania, weitere Länder folgen auf seiner Route.

Afrika ist für China sehr wichtig – zum einen als Absatzmarkt, vor allem aber als Lieferant wichtiger Rohstoffe. Seit etlichen Jahren baut China daher seine
Handelsbeziehungen zu afrikanischen Ländern immer weiter aus.

Auch in Tansania wird der Besuch aus China wieder mehrere Abkommen über eine weitere Zusammenarbeit unterschreiben. Darin geht es zum Beispiel
um einen neuen Hafen für das Land, der gemeinsam gebaut werden soll, aber
auch um ein zinsloses Darlehen für die Regierung.

In Südafrika steht Xi dann ein wichtiges Treffen bevor: Dort kommen die Führer der sogenannten BRICs zusammen, also der neuen Wirtschaftsgrößen wie Brasilien, Russland, Indien oder eben auch China.

Der chinesische Einsatz in Afrika wird aber von manchen dort inzwischen auch kritisch gesehen: So hat der Notenbankchef von Nigeria gerade davon gesprochen, das Verhältnis zwischen China und Afrika sei im Kern kolonialistisch.