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Moskowiter fühlen sich wie am 55. Februar

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Moskowiter fühlen sich wie am 55. Februar

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Der Winter hat Moskau erneut in Griff genommen. Einer der heftigsten Schneestürme seit Menschengedenken ließ die russische Hauptstadt in Schneemassen versinken. Meteorologen sprachen von einem “Jahrhundert-Sturm”. Die Schneefälle erreichten ein Niveau wie zuletzt vor 50 Jahren gemessen. Die Temperaturen sanken auf bis zu minus 25 Grad. Selbst für schneegehärtete Moskowiter ist dieser Winter ungewöhnlich.

“Das ist schlimm. Man denkt es ist der 55. Februar, nicht der 25. März!”, findert Larissa.

“Nicht gut. Wir haben den ganzen Winter über Schnee geschippt und jetzt das. Es ist fast April! Und wir haben Schneesturm nach Schneesturm. Man will sich gar nicht vorstellen, wie das weitergehen soll”, sagt Wladimir von der Straßenreinigung.

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew gilt der Ausnahmezustand. Panzer und Soldaten werden eingesetzt, um der Schneemassen Herr zu werden. In der Stadtverwaltung gab es schneefrei; viele Unternehmen folgten dem Beispiel der Politik.