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Zypern-Hilfe: Russland sagt "jein"

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Zypern-Hilfe: Russland sagt "jein"

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Das europäische Rettungspaket für Zypern sorgt in Russland für Streit. Die russische Staatsspitze will Nicosia helfen und berät derzeit über eine Umschuldung der Kredite von fast zwei Milliarden Euro. Regierungschef Dmitri Medwedew hingegen kritisierte scharf die Zwangsabgabe, von der viele russische Kontoinhaber und Firmen mit Sitz im Steuerparadies Zypern betroffen sind – Geld, das dem russischen Fiskus somit ein weiteres Mal entgeht.

Dmitri Medwedew erklärte, “es sieht so aus, als ob das, was schon gestohlen wurde, erneut gestohlen wird. Russland muss abwarten, wie die Geschichte zu Ende geht und was die Konsequenzen für die Finanz- und Devisensysteme sein werden.”

Wieviele Milliarden Euro aus Russland auf Zypern gebunkert sind, ist unklar. Zahlen zwischen fünf und mehr als zwanzig Milliarden Euro sind im Gespräch. Auch Geld aus Deutschland und Großbritannien lagert auf zyprischen Bankkonten.