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Zypern-Krise: "Wir werden das überleben"

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Zypern-Krise: "Wir werden das überleben"

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Zypern mag gerettet sein, doch bei den kleinen Geschäftsleuten in dem Land ist die Verunsicherung groß. Viele klagen über sinkende Umsätze und fallende Preise, auch ist die Furcht vor einer drohenden Arbeitslosigkeit allgegenwärtig. Nikos Pithakis ist Besitzer eines kleinen Cafés in Nikosia.

Er meint: “Wenn ich überleben will, muss ich entweder Mitarbeiter entlassen oder ihren Lohn um 20 Prozent kürzen. Wir haben bereits unsere Preise so weit es ging gesenkt, um mehr Gäste anzulocken. Aber ich glaube, die Zyprer sind ein starkes Volk, wir werden das überleben.”

Das Rettungspaket, das Abkommen mit den internationalen Geldgebern, so fürchten viele, werde die Lage im Land für Jobsuchende verschlimmern. Der Kurzwarenhändler Nikos Mitsis: “Es gibt bereits Arbeitslosigkeit, aber sie wird zunehmen und das wird zweifellos Folgen für uns alle haben.”

Die Arbeitslosenquote in Zypern geht derzeit auf die 15 Prozent zu. In dem Land, das 2004 der EU beitrat, leben knapp eine Million Menschen.