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Künftig offizielle Waffenlieferungen an syrische Opposition aus arabischen Ländern

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Künftig offizielle Waffenlieferungen an syrische Opposition aus arabischen Ländern

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Arabische Länder sollen künftig offiziell die syrische Opposition mit Waffen unterstützen dürfen. Das beschlossen die Mitgliedsstaten der Arabischen Liga bei ihrem Gipfel im katarischen Doha. Erstmals nahm die syrische Opposition nach ihrer Anerkennung den Sitz Syriens bei dem Gipfel ein.

Der scheidende Vorsitzende des syrischen Oppositionsbündnisses,
Muas al-Chatib, forderte – so wörtlich – “im Namen des unterdrückten Volkes Freunde und Brüder zu voller Unterstützung auf, besonders im Hinblick auf das volle Recht auf Selbstverteidigung”. Außerdem müsse man einen einen Sitz bei den Vereinten Nationen und anderen internationalen Institutionen erhalten. Die finanziellen Mittel des Regimes, die dem syrischen Volk gestohlen worden seien, müssten eingefroren und den Syrern für den Wiederaufbau zur Verfügung gestellt werden.

Die Europäische Union habe mit ihrer Entscheidung, keine Waffen zu liefern, den Einfluss der von Katar und Saudi-Arabien unterstützten Islamisten innerhalb der Opposition gestärkt. So wurde einer der Mitstreiter al-Chatibs zu den Gründen für dessen Rücktritt zitiert.

euronews-Korrespondentin Maha Barada sagt, der Gipfel habe dem Regime von Baschar al-Assad eine politische und eine militärische Botschaft geschickt und damit den Bruch mit diesem bestätigt. Dennoch hätten die Araber die Tür für eine politische Lösung nicht endgültig zugeschlagen.