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Weniger Staat, mehr Dynamik für Airbus-Mutter EADS


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Weniger Staat, mehr Dynamik für Airbus-Mutter EADS

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS (European Aeronautic Defence and Space Company) soll mit weniger Staatseinfluss schlagkräftiger werden. Eine geplante Fusion der Airbus-Mutter mit dem britischen Rüstungskonzern BAE Systems zum größten Rüstungslieferanten der Welt war im vergangenen Jahr gescheitert, vor allem an der deutschen Bundesregierung.

Danach hatten die privaten Großaktionäre Daimler und Lagardère angekündigt, sich aus dem EADS-Kapital zurückzuziehen.

Neu: Deutschland, Frankreich und Spanien halten zusammen maximal 30 Prozent an EADS.

Der Anteil der Aktien, die am Markt gehandelt werden, soll von zuletzt rund 55 auf 72 Prozent steigen.

Sensible militärische Programme werden in nationale Tochtergesellschaften ausgegliedert.

Auch der neue Verwaltungsrat wurde gewählt. Als Vorsitzender fungiert künftig der frühere Chef des französischen Rüstungs- und Elektronikkonzerns Thales, Denis Ranque. Deutsche Mitglieder sind Daimler-Aufsichtsratschef Manfred Bischoff, Ex-BDI-Chef Hans-Peter Keitel, EADS-Vorstandschef Thomas Enders und Hermann-Josef Lamberti, der lange im Vorstand der Deutschen Bank saß.

“Wir bewegen uns von einem System in ein anderes”, sagte EADS-Chef Thomas Enders auf der Hauptversammlung in Amsterdam.

Der im Jahr 2000 gegründete Konzern werde unabhängiger und damit auch wettbewerbsfähiger.

EADS setzte im vergangenen Jahr gut 56 Milliarden Euro um.

Mit dpa, Reuters

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