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Leben und Sterben am Fuße des Vesuvs

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Leben und Sterben am Fuße des Vesuvs

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Eine Schau im British Museum in London führt in die faszinierende Welt der versunkenen Städte Pompeji und Herculaneum. In Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Nationalmuseum in Neapel wurden 450 Objekte zusammengetragen, die ein Bild vom Alltagsleben in den 79 nach Christus bei einem Ausbruch des Vesuvs zerstörten Städten geben.
Viele der Objekte sind erstmals außerhalb Italiens zu sehen.
“Es geht um die Menschen, darum, wie sie lebten, wie sie wohnten, nicht um die Stadt im weiteren Sinne, um Gladiatoren, um Brot oder Spiele”, erklärt Vanessa Baldwin vom British Museum. “Die Ausstellung konzentriert sich auf den Alltag der Menschen, in ihren eigenen vier Wänden, vom reichen Geschäftsmann bis zum Sklaven, der zum Wasser holen geschickt wurde. Der Besucher kann sich mit dem, was er sieht identifizieren, er trifft auf altbekannte Objekte, die die Römer bereits vor 2000 Jahren im Alltag benutzten.”

Die Ausstellung im historischen Lesesaal des Museums rekonstruiert die Räume einer typischen römischen Villa zur Zeit des Ausbruchs des Vulkans.
Wie in einer Zeitkapsel wurden all diese Objekte unter Schichten von Asche, Schlamm und Bimsstein konserviert. Zu sehen in London noch bis Ende September.