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OECD: Eurozone sollte Geldpolitik lockern

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OECD: Eurozone sollte Geldpolitik lockern

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“Die Weltwirtschaft erholt sich, doch Europa bleibt zurück”, stellt die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) fest. Die anhaltende Krise im Euro-Raum laste auf dem globalen Aufschwung. Insgesamt rechnen die Volkswirte mit einem Wirtschaftswachstum im ersten Quartal in den Ländern der G7 – USA, Kanada, Japan, Großbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland – von zusammen 2,4 Prozent. Im zweiten Quartal kommen sie auf 1,8 Prozent.

Pier Carlo Padoan, OECD Chefvolkswirt:

“In der Eurozone wächst Deutschland mit einer gesundem Rate – über 2 Prozent – das ist eine gute Nachricht. Aber Frankreich, die zweitgrößte Volkswirtschaft, wird 2013 vielleicht gar nicht wachsen und legt möglicherweise erst in der zweiten Hälfte dieses Jahres los. Italien verharrt in der Rezession. Wobei diese Rezession nachlässt. Auch Italien könnte Ende 2013 wieder zulegen.”

Den Schlüssel zum Wachstum hat laut OECD die Geldpolitik. Die Gefahr eines größeren Inflationsdrucks durch eine expansivere Geldpolitik sei gering. Die finanzpolitischen Spielräume seien dagegen begrenzt. “Die Euro-Zone bleibt verwundbar”, warnen die Experten der OECD. Zu viel billiges Geld mache manche Investoren lerichtsinnig.

Wachstumslokomotiven für die Weltwirtschaft blieben aber auch 2013 die Schwellenländer, so die OECD. Sie legten im Durchschnitt erheblich kräftiger zu als die Industrieländer.

Mit dpa, Reuters