Eilmeldung

Eilmeldung

UN: Noch kein Abkommen über Waffenhandel

Sie lesen gerade:

UN: Noch kein Abkommen über Waffenhandel

Schriftgrösse Aa Aa

Die Vereinten Nationen ringen weiterhin um ein Abkommen über den internationalen Waffenhandel. Die jüngsten Verhandlungen sind erneut gescheitert. Grund dafür ist der Widerstand von Nordkorea, Syrien und dem Iran. Laut dem Entwurfstext sollen alle Mitgliedsländer verpflichtet werden, Waffenlieferungen dahingehend zu prüfen, ob mit den Waffen Menschenrechtsverletzungen begangen werden, oder ob sie in Hände von Terroristen fallen könnten. Der syrische UN-Botschafter sagte:

Bashar Ja’Afari:
“Der illegale Waffenhandel bedroht den weltweiten Frieden und die Sicherheit. Was mein Land derzeit durchleidet, ist vielleicht das beste Beispiel dafür. Das ist das Ergebnis dieses blutigen Waffenhandels, der den Terrorismus unterstützt und Straftaten am Volk verübt.”

Syrien und die anderen Gegner des aktuellen Textes sind der Meinung, dass ihre kritischen Anmerkungen nicht berücksichtigt wurden. Der Vertragsentwurf könnte noch auf der UN-Vollversammlung verabschiedet werden. Dazu wäre eine Zweitdrittelmehrheit notwendig.