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Mehr als 80 verschüttete Kumpel in Tibet - Kein Lebenszeichen

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Mehr als 80 verschüttete Kumpel in Tibet - Kein Lebenszeichen

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Die 83 Bergbauarbeiter, die in Tibet verschüttet wurden, sind offenbar tot. Einen Tag nach dem Erdrutsch haben die Rettungskräfte die Hoffnung aufgegeben, noch Menschen lebend zu finden.

Die Katastrophe ereignete sich in 4.600 Metern Höhe, wegen der Kälte hatten die Suchhunde Schwierigkeiten eine Spur aufzunehmen, und einige der Helfer litten unter Höhenkrankheit. Kleinere, weitere Erdrutsche brachten die Suchmannschaften in Gefahr.

Die Opfer sind chinesische Wanderarbeiter, zwei sollen Tibeter sein. Sie wurden offenbar in ihren Unterkünften verschüttet während sie schliefen. Nach Angaben chinesischer Medien rutschten zwei Millionen Kubikmeter Erde, Schlamm und Steine ins Tal.

Der Bergbau in China ist berüchtigt für seine Unfälle. Schätzungen zufolge kommen jedes Jahr mehrere Tausend Kumpel ums Leben. Die genaue Anzahl kennt niemand, weil viele Unglücke vertuscht werden oder nicht in Statistiken auftauchen.