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Tote und verschüttete Kumpel in China

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Tote und verschüttete Kumpel in China

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Zwei schwere Grubenunglücke innerhalb kurzer Zeit haben den chinesischen Bergbau erschüttert. In Tibet wurden bei einem Erdrutsch 83 Arbeiter einer chinesischen Bergbaufirma verschüttet. Laut Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua sind mehr als 1000 Helfer im Einsatz, um die Verschütteten zu retten.

Nur wenige Stunden später kamen bei einer Gasexplosion in einer Grube im Nordosten Chinas mindestens 28 Menschen ums Leben. 13 Kumpel konnten laut Behörden gerettet werden.

In China wird so viel Kohle verbraucht wie sonst nirgendwo auf der Welt. Die Sicherheit der Arbeiter in den Gruben gibt jedoch immer wieder Anlass zur Kritik. Laut offizieller Zahlen kamen allein 2011 bei Bergbauunglücken über 1900 Menschen ums Leben. Es wird jedoch vermutet, dass die Dunkelziffer noch höher ist, da nicht alle Unfälle gemeldet werden.