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Vatikan: "Gehe und ändere meine Kirche!"

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Vatikan: "Gehe und ändere meine Kirche!"

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In Rom hat Papst Franziskus an den Tagen vor Ostern mit deutlichen Worten und berührenden Gesten Akzente gesetzt.

In der Messe am Karfreitag erinnerte der Papst
an die Leiden Jesu, der laut Überlieferung am Karfreitag verurteilt und auf dem Hügel Golgatha in
Jerusalem gekreuzigt wurde.

Im Petersdom betonte ein Franziskanermönch die Notwendigkeit zum Wandel:“Irgendwann begreift man, das all die Änderungen die es gab, nicht dem Wohl des Gebäudes dienten. In diesem Fall ist es besser, die Änderungen zurückzunehmen und das Gebäude in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen. Genau das war der Auftrag den Christus einst aussprach: Gehe Franziskus, geh und repariere meine Kirche!”

Später am Abend begleitete Papst Franziskus mit
Zehntausenden Gläubigen am Kolosseum den traditionellen Kreuzweg um zu beten. Die Ängste und die Hoffnungen des Nahen Ostens standen im Zentrum dieser Zeremonie, mit der Katholiken die 14 Stationen des Leidens und Sterbens Jesu nachzeichnen. Die Texte und Meditationen hatten junge Libanesen verfasst.

Papst Franziskus:“Wir haben die Schönheit und die Stärke der christlichen Gemeinschaft und auch die Freundschaft unserer muslimischen Brüder und vieler anderer gesehen. Es war ein Zeichen für den Nahen Osten und den Rest der Welt.”

Am Samstag folgt nun die Feier der Osternacht, am Sonntag die Ostermesse auf dem Petersplatz.
Anschließend spendet Papst Franziskus den Segen
“Urbi et Orbi”, der Stadt und dem Erdkreis.