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Papst erteilt Segen "Urbi et Orbi" - erstmals nur auf italienisch

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Papst erteilt Segen "Urbi et Orbi" - erstmals nur auf italienisch

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Papst Franziskus hat erstmals die Ostermesse gehalten und den Segen “Urbi et Orbi”, “der Stadt und dem Erdkreis”, erteilt. In seiner Osterbotschaft, die er ausschließlich auf italienisch verbreitete, verlangte er Frieden für die ganze Welt und einen neuen Geist der Versöhnung. Vor Hunderttausenden Gläubigen geißelte Franziskus auf dem
Petersplatz nachdrücklich die Kriege und Konflikte in Syrien, Mali und auf der koreanischen Halbinsel.

Franziskus forderte in seiner Botschaft vom Balkon des Petersdomes aus vor allem Frieden zwischen Israelis und Palästinensern und – so wörtlich -“für das geschätzte Land Syrien, für seine von den Auseinandersetzungen
geschlagene Bevölkerung und für die vielen Flüchtlinge.”

Der Friede in der Welt werde von einem Egoismus bedroht, der den Menschenhandel fortsetze, Gewalt in Drogenkriegen bedeute und die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen. Franziskus forderte Nord- und Südkorea zur Aussöhnung auf.