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England: Klub verpflichtet bekennenden Faschisten als Trainer

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England: Klub verpflichtet bekennenden Faschisten als Trainer

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Der Fussballklub FC Sunderland sorgt für Ärger in der englischen Premier-League: Der Verein hat den umstrittenen Italiener Paolo di Canio als Trainer verpflichtet. Di Canio hatte sich in der Vergangenheit u.a. als Faschist bezeichnet und den “römischen Gruß” gezeigt, der an den Hitlergruß erinnert.

Der frühere britische Außenminister David Miliband trat umgehend von seinem Posten als Vorstandsmitglied des Klubs zurück. Als Grund für den Schritt nannte er die früheren politischen Äußerungen Di Canios.

Die Fans reagierten mit gemischten Gefühlen auf den neuen Trainer, der vielen auch wegen seiner sportlichen Fairness in Erinnerung geblieben ist.
“Es geht nicht nur darum, ob die Anhänger künftig die Spiele der Mannschaft meiden oder nicht”, so Bob Hudson, der seit 57 Jahren Sunderland-Fan ist. “Es geht darum, welches Bild der Klub in die Welt senden will. Das ist kein gutes Bild.”

Di Canio hat unterdessen die gegen ihn erhobenen Vorwürfe in einer ausführlichen Stellungnahme als “dumm” und “lächerlich” bezeichnet.