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Mauritius: Trauertag nach Überschwemmungen

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Mauritius: Trauertag nach Überschwemmungen

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Bei schweren Überschwemmungen auf der Insel Mauritius sind am Osterwochende mindestens 11 Menschen ums Leben gekommen. Die meisten der Opfer ertranken in überfluteten Fußgängerunterführungen und in einer vollgelaufenen Tiefgarage in der Hauptstadt Port Louis. Nach Angaben von Augenzeugen stieg das Wasser innerhalb von ein paar Minuten.

Ministerpräsident Navin Ramgoolam erklärte den Montag zum Trauertag und sagte, der Klimawandel sei für die Überflutungen verantwortlich. Die Insel liegt rund 1.800 Kilometer von Mosambik entfernt. Sie ist ein beliebtes Urlaubsziel.

Bei dem jüngsten Unwetter verloren rund 100 Familien ihr ganzes Hab und Gut. In Port Louis wurden viele Häuser überschwemmt. In der Monsunzeit von Dezember bis April fegen immer wieder Zyklone über die Insel. Die Meteorologen rechnen mit weiteren Regenfällen und einzelnen Gewittern in den kommenden Tagen. Die Gefahr von neuen Überschwemmungen auf der Tropeninsel ist noch nicht gebannt.