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Neue Töne aus Nordkorea?

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Neue Töne aus Nordkorea?

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Während der militärische Eskalationskurs gegenüber dem Süden in der staatlichen Propaganda beibehalten wird, gibt es nun erste Anzeichen für einen zumindest teilweisen Reformwillen der Regierung Nordkoreas.

Inmitten der Spannungen mit Südkorea hat die kommunistische Regierung nun Pak Pong Ju zum neuen Ministerpräsidenten des Nordens bestimmt. Die Ernennung folgt auf den jüngsten Aufruf von Machthaber Kim Jong Un, die Wirtschaft des Landes zu stärken. Pak hatte den Posten schon einmal inne, musste aber 2007 zurücktreten. Er soll ein Lohnsystem vorgeschlagen haben, das der damaligen Führung als ZU marktwirtschaftlich galt.

Ein Sprecher des nordkoreanischen Industrieministeriums meint: “Wir sind dabei, unsere Wirtschaft auf Vordermann zu bringen. Da wir aber durch die USA atomar bedroht werden, ist es unsere Strategie, neben der neuen ökonomischen Stärke auch eigene Nuklearstreitkräfte aufzubauen. In der gegenwärtigen Situation ist das absolut vernünftig!”

Doch: Nach immer neuen Drohungen aus dem Norden schlägt jetzt auch das Nachbarland Südkorea schärfere Töne an. Die südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye wies ihre Streitkräfte an, auf militärische Provokationen “ohne Rücksicht auf jede politische Abwägung” prompt und strikt zu reagieren. Seoul warnte den kommunistischen Norden also in deutlicher Form vor möglichen Angriffen – auch international wächst jetzt die Sorge vor einer fortschreitenden Eskalation.