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Südkoreas Präsidentin fordert "starke Reaktion" auf nordkoreanische Provokationen

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Südkoreas Präsidentin fordert "starke Reaktion" auf nordkoreanische Provokationen

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Nach den wiederholten Kriegsdrohungen Nordkoreas hat die südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye das Militär aufgefordert, ungeachtet aller politischen Erwägungen schnell
und hart auf jede Provokation der Nordkoreaner zu antworten.

Existenzberechtigung für das Militär sei es, das Land und das Volk vor Bedrohungen zu schützen, sagte Park.

Das kommunistische Regime in Pjöngjang hatte am Samstag den “Kriegszustand” mit Südkorea erklärt. Die USA verlegten indes zwei weitere Kampfflugzeuge nach Südkorea.

Nordkorea drohte damit, den Grenzübergang zum Industriepark Kaesong zu schließen. Bisher geht die Arbeit dort allerdings ungehindert weiter.

“Ich mache mir schon Sorgen”, sagt einer der Arbeiter, “ich bin ein wenig nervös. Aber was kann ich tun? Ich muss zur Arbeit gehen. Ich weiss nicht, was die Nordkoreaner über die Situation denken, aber wie können sie einfach die Grenze schließen? Sie müssen Geld verdienen und das Industriegebiet ist ihre Einnahmequelle.”

Ein anderer hofft, dass, selbst wenn der Grenzübergang geschlossen werden sollte, die Arbeiter zurückkehren können, ohne festgenommen zu werden.

Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel hatten sich seit Nordkoreas Atomtest im Februar zusehends verschärft. Am Wochenende kündigte Nordkorea an, sein Arsenal an Atomwaffen vergrößern und parallel dazu auch seine marode Wirtschaft auf Vordermann bringen zu wollen.