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Todesfälle in China durch unübliche Form von Vogelgrippe

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Todesfälle in China durch unübliche Form von Vogelgrippe

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Zwei Menschen sind in China an einer wenig üblichen Form von Vogelgrippe gestorben. Das teilte die zentrale Gesundheitsbehörde mit.

Die beiden Männer stammten aus der Stadt Schanghai; der eine war 87 Jahre alt, der andere 27. Eine erkrankte 35-jährige Frau aus der nahegelegenen Provinz Anhui ist außerdem in Lebensgefahr. Alle Patienten hatten erst Fieber und Husten, dann eine schwere Lungenentzündung mit Atemnot.

Bei Menschen war der Erreger vom Typ H7N9 bisher nicht aufgetaucht; eine Impfung gibt es gegen ihn nicht. Wie sich die Opfer angesteckt haben, ist unbekannt. Gegenüber anderen Menschen gab es aber offenbar keine Ansteckungen; aus ihrem Umfeld sind keine weiteren Fälle bekannt.

Die Vogelgrippe befällt vor allem Vögel, manche Formen können aber auch dem Menschen gefährlich werden: So befiel der Erreger H5N1 laut Weltgesundheitsorganisation WHO seit 2003
weltweit mehr als sechshundert Menschen. 371 Patienten starben.