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Apple-Chef verliert Machtprobe mit Chinas Verbrauchern

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Apple-Chef verliert Machtprobe mit Chinas Verbrauchern

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Nach heftiger Kritik in China über schlechte Behandlung seiner Kunden und unzureichende Garantiezeiten hat sich Apple-Chef Tim Cook öffentlich entschuldigt. Ein “Mangel an Kommunikation” habe den Eindruck erweckt, dass sein Unternehmen “arrogant” sei und die Meinung seiner Kunden geringschätze, räumte Cook in einem chinesischen Schreiben auf der Webseite ein.

China ist der zweitgrößte Markt weltweit für den Konzern nach den USA – noch.

Hong Lei, Sprecher des chinesischen Außenministeriums:

“Als chinesischer Verbraucher denke ich, es ist nur normal, dass Apple die Verbraucher hier ernst nimmt. Wir finden Apples Ansage gut.”

Mitte März hatte in China eine Welle der Empörung begonnen. Staatsfernsehen, Prominente und schließlich sogar das kommunistische Parteiorgan “Volkszeitung” warfen Apple “Arroganz” vor.

Jetzt verlängerte Apple die Garantiezeiten für iPhones 4 und 4s und sagte mehr Kulanz zu bei bschädigten Geräten.

Apple lässt unter anderem iPhones und iPads bei Foxconn in China fertigen.

Ähnlich wie Apple hatte der Staatssender CCTV auch Volkswagen wegen Problemen mit einem Getriebe, Audi, BMW und Mercedes wegen angeblich schädlicher Dämpfe von Dämmmaterialien angeprangert.

Einige chinesische Internetnutzer nahmen daraufhin Chinas Staatsmedien aufs Korn und warfen ihnen vor, nur ausländische Unternehmen zu kritisieren und nicht den Mut zu haben, gegen chinesische Staatsbetriebe vorzugehen oder Probleme im eigenen Land aufzudecken. So gibt es erheblichen Ärger in der Bevölkerung über vertuschte Lebensmittelskandale, Umweltverschmutzung oder Korruption.

Mit dpa, Reuters