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Erstes Treffen der zehn Weisen in Italien

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Erstes Treffen der zehn Weisen in Italien

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Italien läuft die Zeit davon. Nach der Wahl Ende Februar blockieren sich die drei stärksten Parteien im Parlament noch immer gegenseitig bei der Regierungsbildung.

Staatspräsident Giorgio Napolitano hat heute erstmals zwei von ihm eingesetzte Expertengruppen empfangen. Die sogenannten zehn Weisen sollen Bewegung in die Regierungskrise bringen.

Eine der beiden Gruppen soll sich mit politisch-institutionellen Fragen wie etwa einem neuen Wahlrecht befassen. Die zweite Gruppe soll wirtschaftliche und soziale Reformen entwickeln.
Neben vier Politikern gehören zu den zehn Weisen mehrere Ex-Richter und der Präsident des Statistikamtes.
Mit ihrer Hilfe sollen die Parteien eine Diskussionsgrundlage finden, um eine stabile Regierung zu bilden.

Es ist der letzte Joker, den Napolitano aus dem Ärmel zieht, bevor seine Amtszeit Mitte Mai endet.