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USA: Kino-Amokläufer droht die Todesstrafe

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USA: Kino-Amokläufer droht die Todesstrafe

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In den USA fordert die Staatsanwaltschaft die Todesstrafe für den mutmaßlichen Kino-Amokläufer von Aurora, der zwölf Menschen getötet haben soll. “Gerechtigkeit bedeute für James Holmes den Tod”, so der Staatsanwalt. Der 25-Jährige Angeklagte zeigte nach Angaben der anwesenden Journalisten keinerlei Reaktionen.

Die Verteidigung will ihren Mandanten für unzurechnungsfähig erklären lassen. Beobachtern zufolge wird sich der Prozess, der am 5. August beginnen soll, hauptsächlich um die Frage seiner Schuldfähigkeit drehen. Holmes hatte die Tat akribisch vorbereitet. Er hatte vier Schusswaffen, mehr als 6.000 Patronen und zwei Kanister Tränengas gekauft. In der “Batman”-Filmpremiere schoss er wild um sich.

Bei dem Blutbad wurden zwölf zumeist junge Menschen getötet und 70 weitere verletzt. Der Fall hatte ganz Amerika erschüttert.