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UNO-Versammlung billigt historischen Vertrag über Waffenhandel

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UNO-Versammlung billigt historischen Vertrag über Waffenhandel

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Zum ersten Mal gibt es einen internationalen Vertrag zur Regulierung des Waffenhandels. Das Abkommen wurde in der UNO-Vollversammlung mit großer Mehrheit angenommen, nachdem jahrelang um den Vertrag gerungen worden war.

Manche Länder enthielten sich, wie die Waffengroßexporteure China und Russland, drei Staaten waren dagegen – Iran, Syrien, Nordkorea. Die USA allerdings, obwohl großer Waffenhersteller und -exporteur, stimmten dem Abkommen zu.

Der Vertrag tritt in Kraft, nachdem ihn fünfzig Staaten ratifiziert haben. Das kann im Normalfall zwei bis drei Jahre dauern, aber auch schneller gehen.

Das neue Abkommen gilt für alle konventionellen Waffen, von der Pistole bis zum Panzer oder zum Kriegsschiff. Die Unterzeichner sollen zum Beispiel künftig keine Waffen mehr an Staaten verkaufen, die damit möglicherweise gegen Menschenrechte verstoßen.

Auch Hilfsorganisationen und Menschenrechtler äußerten sich über den Vertrag erfreut.

Weiterführender Link:
Protokoll der Sitzung der UNO-Vollversammlung mit Abstimmungsergebnis nach Staaten (englisch)

http://www.un.org/News/Press/docs//2013/ga11354.doc.htm