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Japans Geldpolitik: Mehr Inflation, bitte

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Japans Geldpolitik: Mehr Inflation, bitte

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Japans Zentralbank will die Inflation im Land in den kommenden zwei Jahren von null auf zwei Prozent hieven. Das soll das ewige Abwarten auf sinkende Preise durchbrechen. Als Teil noch aggressiverer Geldpolitik will Japans neuer Notenbankchef Haruhiko Kuroda künftig jeden Monat für 58 Milliarden Euro Staatsanleihen in die Bücher der Bank of Japan nehmen. Auch riskantere Anlageklassen wie börsengehandelte Indexfonds oder Anteile börsennotierter Immobiliengesellschaften
will man den Anlegern abnehmen, damit die das Geld dann möglichst produktiv investieren.

Außerdem soll die Geldbasis bis Ende 2014 auf umgerechnet 2,3 Billionen Euro nahezu verdoppelt werden.

Japan ist schon jetzt das am höchsten verschuldete Industrieland. Die alternde Bevölkerung verstärkt den Druck auf die Staatsfinanzen zusätzlich.

Mit dpa, Reuters